Bettina M. Wiesmann
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Die CDU hört hin: Schule braucht Qualität

Schule braucht Qualität P11 88 941

19.01.2011
Veranstaltung Fachausschuss Bildung der Frankfurter CDU

Welche Bedeutung hat Schulqualität für die Bildungspolitik in Frankfurt und Hessen? Was brauchen Schulen, damit Kinder bestmögliche Bildungschancen erhalten? Diesen Fragen gingen am 19.01.2011 die CDU-Stadtbezirksverbände Nordend und Westend sowie der Fachausschuss Bildung der Frankfurter CDU in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung nach.

Als Nation, die ihren Wohlstand vor allem aus einer weltweit nachgefragten Innovationskraft gewinne, sei Bildung die wichtigste Zukunfts-Ressource, so Christian Falk, CDU-Vorsitzender im Nordend und Moderator des Abends.

Die Frankfurter Landtagsabgeordnete Bettina M. Wiesmann erläuterte den rund 30 Interessierten die Vorhaben zur Steigerung der Schulqualität in Hessen. Dabei unterstrich sie die zentralen Abschlussprüfungen als qualitative Leistungsanforderungen, mit denen hessische Schüler nunmehr im Ländervergleich bestehen könnten. Um die erreichten Erfolge zu sichern und auszubauen, sollen lokale Anforderungen in Selbständigen Schulen gezielter berücksichtigt werden. Auch praxisorientiertes Lernen im Haupt- und Realschulbereich gehöre zur Qualitätsagenda der CDU.

Dr. Bernadette Weyland, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Römer, beschrieb die kommunale Sichtweise: Frankfurt habe großen Erfolg mit ergänzenden Programmen zur Nachmittagsbetreuung an Schulen. Auch der Ausbau der erforderlichen Infrastruktur, wie die Neuausstattung ganztägig arbeitender Schulen mit Mensen und Aufenthaltsräumen stünden für die kommunale Bildungspolitik der CDU.

Manfred Timpe, Leiter der Falkrealschule im Gallus, forderte, die Bemühungen um ganztagsfähige Schulausstattung konsequent auch auf Haupt- und Realschulen auszudehnen. Die von der Landesregierung eingeführte Möglichkeit zur Selbstständigen Schule bedeute zwar neue Herausforderungen für die Schulleitungen, böte aber einen begrüßenswerten Abbau von Verwaltungshürden bei der Versorgung mit Lehrkräften.

Alles in allem sei in Hessen und Frankfurt schon viel erreicht worden, schloss Christian Falk den Abend. Die Stärkung eines leistungsfähigen hessischen Bildungssystems sei vor allem der CDU Politik der letzten Jahre zuzuschreiben, insbesondere weil ein Schwerpunkt auf Qualitätsanforderungen des 21. Jahrhunderts gesetzt werde.

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